Category Archives: Stadtleben

Das Schwedische Königspaar in Hamburg

Das schwedische Königspaar König Carl XVI Gustaf und Königin Silvia (Mi.) Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (li.) und der schwedische Minister Minister für Wirtschaft und Innovation Mikael Damberg(re.)

Königlicher Besuch in Hamburg das schwedische Königspaar Carl XVI Gustaf und seine Frau Königin Silvia trägt royalen Glanz in das republikanische Rathaus. In den Adern des schwedischen Königs fließt auch noch das Blut der unerschrockenen Nordmänner: er reiste mit seiner Entourage per Bahn nach Hamburg. Das Glück blieb dem royalen Paar hold: der Zug kam pünktlich mit allen Wagons am Bahnhof Dammtor an. Es ist der Bahnhof, in dem sich seinerzeit Kaiser Wilhelm II ein Zimmer einrichten ließ, um die

20 Jahre Internationaler Seegerichtshof

Viele Schlepper versuchen die havarierte CSCL Indian Ocean wieder in die Fahrrinne zu ziehen.

20. Gründungstag Internationaler Seegerichtshof bescherte Hamburg hohen Besuch. Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Bundespräsident Joachim Gauck erinnerten in einer Feierstunde an die Bedeutung der Meere für Handel und Kommunikation der Menschen und den Beitrag des Internationalen Seegerichtshofes an friedlicher Schlichtung von maritimen Streitfragen. Gauck: Der Gerichtshof ist aber vor allem eine große Bereicherung für die Staatengemeinschaft und für ihr Streben nach friedlicher Streitbeilegung. Dieses Streben ist zugleich Kernanliegen deutscher Politik. Internationaler Seegerichtshof Grundlage des Internationalen Seegerichtshofes ist das Seerechtsübereinkommen (United

Landstrom in Hamburg

Bei der Einweihung der Landstromeinrichtung in Hamburg-Altona ziehen alle an einem Strang -und das auch in die selbe Richtung.

Landstromanlage Hamburg-Altona Da war wieder mal ordentlich was los im ehemaligen England-Terminal in Hamburg Altona, und dann sogar noch etwas Maritimes: Landstrom macht’s möglich. In Altona hat jetzt mit 2 Jahren Verspätung etwas Gestalt angenommen, was in der Hafencity und in Steinwerder (noch) nicht geklappt hat: Am Kreuzfahrtterminal Altona können die Dieselgeneratoren der Kreuzfahrtschiffe während der Liegezeit am Kai ausgeschaltet werden. Es ist die erste Anlage dieser Art in Europa – und in gewisser Weise weltweit. Der aus dem öffentlichen

Guido Westerwelle

Guido Westerwelle stirbt am 18. März 2016 Guido Westerwelle war oft in Hamburg zu Gast. Und er stand oft im Zentrum der Politik. Er stand als Wahlkämpfer auf der Bühne und begeisterte seine Hörer mit frei vorgetragenen Reden. Er ließ sich durch Kritiker im Publikum nicht aus der Fassung bringen. Auf internationaler Bühne stand er seinen Mann, auch wenn er, wie beim Empfang des amerikanischen Präsidenten Barack Obama 2013 in Berlin nichts zu tun hatte. Bei der Wahl von Joachim

Matthiae-Mahl 2016

Teilnehmerin beim Matthiae-Mahl

Matthiae-Mahl 2016 Der Rathausmarkt ist zugeparkt. Voll Rolls bis Rost ist alles vertreten. Neben dem Portal stehen Luxus-Karossen, die sogar im abendlichen Dämmerlicht funkeln und glitzern Es Matthiae-Mahl 2016!. Ein paar Besucher drängeln sich an Absperrgittern. Sie wollen einen Blick erhaschen auf die Hamburger Prominenz. Die Scheinwerfer des Fernsehens tauchen das Eingangsportal mit dem Union Jack in gleißendes Licht: heute ist Matthiae-Mahl und da hat sich Bundes- und Europa-Prominenz angesagt. Wie immer hat der Bürgermeister Olaf Scholz zu diesem Traditionsessen

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt verzagt

Helmut Schmidt Nein, Bürgermeister von Hamburg war er nie. „Nur“ Innensenator. Aber wenn Sie jemanden in Hamburg oder sonst wo fragen, werden Sie hören: Helmut Schmidt steht für die hanseatischen Traditionen wie kein anderer Hamburger Politiker. Sein Eingreifen bei der Flutkatastrophe 1961, ein Ereignis, das sich in das kollektive Gedächtnis der Hamburger eingebrannt hat, machte ihn in Hamburg zu einem Helden und bundesweit zum Prototyp eines ehrlichen, zupackenden Politiker, der sein Geld und das Vertrauen der Wähler verdient. Gut, der

HSH-Nordbank

HSH-Nordbank Blick in die Büroräume

Das Rathaus – ein Spukschloß? Olaf Scholz, eher bekannt als nüchtern-sachlicher hanseatischer Sachwalter städtischer Angelegenheiten, hat Gespenster gesehen. Ja, sogar die Namen des Spuks kennt der Bürgermeister: HSH-Nordbank und Elbphilharmonie. Aber anders als in England, wo herumirrende Gespenster zahlenden Besucher kalte Schauer über den Rücken laufen lassen, ist man im Hamburger Rathaus froh, sie weggeschlossen zu haben. Das eine war – soweit das für ein Staatswesen vorstellbar ist, existenzbedrohend, das andere gab republikweit Anlass zu hämischer Schadenfreude. HSH-Nordbank Anders als

Harvestehude

Harvestehude – Wohnen im Wohlstand Mitten durch Harvestehude führt der Mittelweg. Viele Autos rangeln sich um Verkehrs- und Parkfläche, zwei Buslinien, darunter sogar eine „Innovationslinie“ mit Wasserstoffantrieb versuchen, Entlastung in das Verkehrsaufkommen zu bringen. Motoren, Bremsen und Hupen machen den einen Spaziergang nicht eben zu einem Genuss. wir befinden uns im besonders geschützten Wohngebiet Harvestehude. Abseits des Mittelweges verliert sich der Lärm sehr schnell. Der Besucher entdeckt viele stattliche Villen mit altem Baumbestand und sorgfältig gepflegten Gartenanlagen,  Stadtvillen, bei denen

Die Plaza

Seifenblasen vor der Elbphilharmonie

Plaza der Elbphilharmonie eröffnet Auf dem Weg von den Landungsbrücken zur Plaza in der Elbphilharmonie wirbelt ein Gaugler bunte Riesenblasen über die Promenade. „Das passt,“ denke ich und finde einen rudimentären Fußweg über die Mahadma Ghadi Brücke, die direkt zur Elbphilharmonie führt. Die Brücke wird um gefühlte 30cm verbreitert. Irgendwann hat man jemand festgestellt, dass es ein guter Plan ist, die wichtigste Zufahrt zur Elbphilharmonie auch für Busse befahrbar zu machen. Die Vorstellung der Plaza weckt großes öffentliches Interesse. Die

Autofrei

Fahrradpolizist auf der Köhlbrandbrücke während der alljährlichen Fahrradsternfahrt

Autofrei das Klima schonen Jedes Jahr zur Sonnenwende gehören die Straßen Hamburgs den Fahrradfahrern. Zehntausende Radler machen sich auf den Weg zu einem zentralen Ort in der Innenstadt. Besondere Anziehungskraft geht von dem Kurs aus, der über die Köhlbrandbrücke führt. Sie führt über den Köhlbrand, sieht ansprechend aus – und ist gemäß Hamburger Bautradition baufällig. Das liegt aber nicht am Klima, sondern an den vielen LKW, die täglich Container von einem Terminal zum anderen fahren und an dem allfälligen Pfusch,

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